Aussegnung
Ein kurzer Abschied unmittelbar nach dem Tod, am Sterbeort. Ursprünglich kirchlich, heute auch frei gestaltet.
Die Aussegnung ist ein kurzer Abschied direkt nach dem Tod — zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus, bevor der Verstorbene abgeholt wird.
Sie ist nicht die trauerfeier. Die kommt Tage später und mit allen Gästen. Die Aussegnung dauert zehn bis zwanzig Minuten und findet im kleinsten Kreis statt.
Ursprünglich ist sie eine kirchliche Handlung. Sie lässt sich ebenso frei gestalten: eine Kerze, ein Satz von jedem Anwesenden, Stille, ein Abschiedswort.
Viele Angehörige erfahren erst hinterher, dass es diese Möglichkeit gab. Wer sie wahrnimmt, berichtet fast immer, dass sie den Übergang leichter gemacht hat — weil der letzte Moment nicht mit Organisation gefüllt war.
Ausführlich, mit Ablauf, Beispielen und Fragen.
Wie eine Trauerfeier abläuft