Handfasting
Ein Ritual keltischen Ursprungs, bei dem die Hände des Paares mit Bändern verbunden werden. Von hier stammt die Redewendung vom Bund, den man knüpft.
Handfasting ist eine symbolische handlung, bei der die Hände zweier Menschen in der Zeremonie mit einem oder mehreren Bändern locker zusammengebunden werden.
Es ist keine Eheschließung, auch wenn es historisch in Teilen Britanniens und Irlands als Verlobung oder befristete Bindung galt. Heute ist es ein Bild, kein Rechtsakt.
Es ist auch keine Fessel. Die Bänder liegen lose; die Hände müssen sich am Ende ohne Hilfe lösen lassen.
Üblich sind zwei Bänder, oft in Farben mit eigener Bedeutung. Mehr als drei wirken unruhig und verlängern den Vorgang über die Aufmerksamkeit des Raums hinaus.
Ausführlich, mit Ablauf, Beispielen und Fragen.
Symbolische Handlungen